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Gewerbeimmobilien

Der deutsche Immobilienmarkt hat nach der deutlichen Preiskorrektur in den Jahren 2022 bis 2024 inzwischen eine Phase der Stabilisierung erreicht.

Während es in der Hochzinsphase zu spürbaren Preisrückgängen in nahezu allen Assetklassen kam, zeigt sich seit 2025 eine differenzierte Marktentwicklung. Insbesondere im Wohnsegment hat sich der Markt weitgehend stabilisiert, während sich Gewerbeimmobilien weiterhin selektiv entwickeln.

Wohnimmobilien profitieren weiterhin von einer strukturellen Übernachfrage. Steigende Baukosten, ein begrenztes Angebot sowie rückläufige Baugenehmigungen führen zu einer anhaltenden Angebotsverknappung. In der Folge entwickeln sich insbesondere die Neuvertragsmieten weiter positiv, während sich die Kaufpreise auf einem neuen Marktniveau eingependelt haben.

Im Bereich der Mehrfamilienhäuser bleibt die Assetklasse für Investoren attraktiv. Die Kombination aus stabilen Cashflows, moderaten Mietsteigerungspotenzialen und gestiegenen Renditen sorgt weiterhin für Nachfrage – insbesondere bei langfristig orientierten Investoren.

In den Metropolregionen („Top 7“) zeigt sich eine überdurchschnittliche Stabilität. Hier bleibt der Nachfrageüberhang besonders ausgeprägt, sodass sowohl Miet- als auch Kaufpreisentwicklungen robuster verlaufen als im bundesweiten Durchschnitt.

Der Gewerbeimmobilienmarkt präsentiert sich weiterhin differenziert. Während Büroimmobilien – insbesondere in peripheren Lagen – unter strukturellem Druck stehen (u. a. durch veränderte Arbeitsmodelle), zeigen sich Einzelhandels- und insbesondere Logistikimmobilien deutlich resilienter.

Logistikimmobilien profitieren weiterhin von langfristigen Trends wie E-Commerce, Re-Regionalisierung von Lieferketten sowie steigenden Anforderungen an effiziente und nachhaltige Distributionsstrukturen. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Drittverwendungsfähigkeit, Energieeffizienz und ESG-Kriterien zunehmend an Bedeutung und beeinflussen Investitionsentscheidungen maßgeblich.
Die Entwicklung neuer Logistikflächen wird durch Flächenknappheit, regulatorische Anforderungen und steigende Baukosten begrenzt, wodurch Bestandsobjekte mit Entwicklungspotenzial zusätzlich an Bedeutung gewinnen.

Insgesamt ist der Markt im Jahr 2026 durch eine höhere Selektivität geprägt: Während opportunistische Investments schwieriger geworden sind, bieten sich bei gut positionierten Objekten mit stabiler Ertragsstruktur weiterhin attraktive Einstiegsmöglichkeiten...